Unter den vielen Statistiken, die in der neuen Ausgabe des ZHAW-Jahresberichts gesammelt sind, sticht eine Zahl hervor: Mit 50,3 Prozent sind die Studentinnen erstmals in der Mehrheit.
Zum Vergleich: Vor fünf Jahren lag der Frauenanteil unter den Studierenden noch bei 46,8 Prozent. Gesamthaft waren 14’256 Studierende im Jahr 2020 an der ZHAW eingeschrieben. Das sind 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Wachstum der Hochschule geht damit stetig weiter.

In der Weiterbildung wuchs die ZHAW im Vorjahresvergleich noch stärker als in der grundständigen Lehre. Hier stieg die Zahl der Kurseinschreibungen im Berichtsjahr auf 9565, das sind 7,3 Prozent mehr als im Jahr 2019. In der Weiterbildung sind die Frauen bereits länger in der Überzahl, aktuell liegt die Quote bei 55 Prozent. Dominiert hat 2020 die Corona-Pandemie: Online-Unterricht und Homeoffice waren grosse Herausforderungen. «Als im März die Hochschule innert einer Woche auf Online-Betrieb umstellen musste, habe ich ein riesiges Engagement und den Zusammenhalt aller Beteiligten gespürt», schreibt Rektor Jean-Marc Piveteau im Vorwort.

Neben der inhaltlichen Profilierung setzte sich auch die bauliche Entwicklung fort: Mit dem Haus Adeline Favre hat das Departement Gesundheit einen neuen Standort bezogen und ist damit das landesweit grösste Ausbildungs- und Forschungszentrum für Gesundheitsberufe.

Redaktion: Hochschulmagazin ZHAW-Impact

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